Auf den Straße Eis und Schnee...

Auto SchneeKaum ein Unternehmen macht sich Gedanken darüber, welche haftungsrechtlichen Konsequenzen auf die Firma zukommen, wenn ein Mitarbeiter auf der Dienstreise mit dem eigenen Fahrzeug einen Unfall hat. Dabei ist die rechtliche Lage eindeutig. Grundsätzlich muss ihm der Arbeitgeber den Schaden ersetzen - und zwar unabhängig von einer Schuldfrage.

Zahlreiche Entscheidungen des Bundesarbeits-gerichts bestätigten dies. Lediglich vorsätzlich oder grob fahrlässig verursachte Schäden muss der Arbeitnehmer selbst tragen.

Die Erstattung einer üblichen Kilometergeldpauschale befreit den Arbeitgeber nicht von der
Haftung. Für Firmen gibt es im Prinzip nur zwei Möglichkeiten, sich vor solchen Schadenersatz-
ansprüchen zu schützen:
Entweder stellt man den Mitarbeitern ein Firmenfahrzeug zur Verfügung oder man schließt eine

Dienstreisekaskoversicherung ab. Ein solcher Vertrag übernimmt im Umfang der bekannten
Vollkaskoversicherung die Kosten für fahrlässig erlittene Schäden an den Fahrzeugen Ihrer
Mitarbeiter auf Dienstfahrten. Beachten Sie bitte, dass nicht jeder Versicherer dieses Risiko
zeichnet. Weiterhin ist die Vergabe einer Dienstreisekasko in aller Regel auch an die Bedingung
geknüpft, dass auch reguläre Firmenfahrzeuge beim jeweiligen Anbieter versichert sind oder
künftig versichert werden.
Kommen Sie bitte auf uns zu, wenn Sie an weiteren Informationen zu diesem Thema
interessiert sind. Wir helfen gerne und freuen uns über Ihre Kontaktaufnahme.

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